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Erfolgreiche Printkampagne am POS

  • POS
  • 6 August 2026
  • 6 Minuten Lesezeit
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In sieben Schritten zur erfolgreichen Printkampagne

1. Ziel und Zielgruppe festlegen

Was soll erreicht werden? Geht es um einen Produktlaunch, den Abverkauf eines Aktionsartikels oder eine höhere Besucherzahl?

2. Kontaktpunkte bestimmen

Überlege, wo Kunden die Kampagne sehen sollen: im Schaufenster, am Eingang, im Regal, an der Kasse oder erst nach dem Kauf.

3. Filialtypen definieren

Nicht jeder Standort braucht die gleiche Ausstattung. Berücksichtige Verkaufsfläche, Schaufenster, Sortiment und vorhandene Displays.

4. Materialien gestalten

Alle Produkte sollten einer gemeinsamen Kampagnenidee folgen. Gleichzeitig muss jedes Format auch aus der vorgesehenen Entfernung lesbar und verständlich sein.

5. Produktion und Bestände planen

Dauerhaft benötigte Standardmaterialien können eingelagert werden. Saisonale, personalisierte oder häufig wechselnde Produkte lassen sich je nach Bedarf produzieren.

6. Aktionspakete konfektionieren

Für jeden Standort wird die passende Zusammenstellung erstellt. Packlisten, Filialetiketten und Aufbauanleitungen reduzieren Fehler bei der Verteilung und Umsetzung.

7. Termingerecht versenden

Die Pakete sollten nicht zu früh eintreffen und in der Filiale lange herumstehen. Gleichzeitig muss ausreichend Zeit für Aufbau und Rückfragen eingeplant werden. Das können wir alles gerne absprechen!

Welche Rolle spielt Werbemittel-Fulfillment?

Je mehr Standorte an einer Kampagne teilnehmen, desto wichtiger wird ein zentraler Prozess.

Beim Werbemittel-Fulfillment werden die benötigten Materialien produziert oder übernommen, eingelagert, verwaltet, kommissioniert, verpackt und an die vorgesehenen Empfänger versendet. Filialen können freigegebene Artikel bei Bedarf auch über einen Werbemittelshop bestellen.

Bei Kollin laufen Produktion und Logistik unter einem Dach zusammen. Über alle Kundenprojekte hinweg werden mehr als 10.000 Filialen und Standorte versorgt; zu Aktionsspitzen können bis zu 1.000 Pakete am Tag das Haus verlassen.

Das ist besonders hilfreich bei:

  • saisonalen Aktionen
  • Neueröffnungen
  • Produktlaunches
  • Preisänderungen
  • kurzfristigen Promotions
  • Umbauten
  • regional unterschiedlichen Kampagnen
  • regelmäßiger Filialversorgung

Print-on-Demand für kurzfristige Änderungen

Im Retail Marketing können sich Preise, Termine und Angebote kurzfristig ändern. Werden sämtliche Druckprodukte lange im Voraus in hoher Auflage produziert, besteht das Risiko, dass ein Teil der Materialien nicht mehr verwendet werden kann.

Print-on-Demand bietet eine Alternative. Dabei werden bestimmte Druckprodukte erst nach der Bestellung beziehungsweise nach der finalen Freigabe produziert.

Das eignet sich besonders für:

  • personalisierte Visitenkarten
  • standortbezogene Plakate
  • regionale Flyer
  • kurzfristige Preisaktionen
  • Materialien für neue Filialen
  • kleine Nachbestellungen
  • unterschiedliche Sprachversionen

Lagerartikel und neu produzierte Druckprodukte können anschließend gemeinsam in einem Paket verschickt werden. Auf der bestehenden Kollin-Seite wird diese Kombination bereits als Teil der POS- und Fulfillment-Lösung beschrieben.

Häufige Fehler bei Filialkampagnen

Alle Filialen erhalten das gleiche Paket

Das führt dazu, dass Materialien nicht passen, nicht benötigt oder gar nicht eingesetzt werden.

Zu viele Produktvarianten

Viele fast identische Versionen erhöhen Produktions-, Lager- und Kommissionierungsaufwand. Varianten sollten nur dort eingesetzt werden, wo sie einen echten Mehrwert bieten.

Fehlende Aufbauanleitungen

Selbst ein gutes Display wirkt nicht, wenn in der Filiale unklar ist, wie und wo es aufgebaut werden soll.

Zu späte Druckfreigabe

Wenn Freigaben erst kurz vor Kampagnenbeginn erfolgen, bleibt wenig Zeit für Produktion, Konfektionierung und Versand.

Keine Planung für Restbestände

Vor der Produktion sollte feststehen, was nach dem Aktionsende mit übrig gebliebenen Materialien passiert.

Unklare Verantwortlichkeiten

Filialen benötigen einen eindeutigen Ansprechpartner und klare Informationen zum Kampagnenstart, Aufbau und Umgang mit fehlenden Materialien.

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Gute Retail-Kampagnen brauchen Gestaltung und Logistik

Printprodukte machen Marketingkampagnen im Geschäft sichtbar. Damit aus einzelnen Plakaten, Flyern und Displays ein einheitlicher Auftritt wird, müssen Gestaltung, Produktion, Bestandsplanung und Distribution zusammenspielen.

Besonders bei vielen Filialen ist eine zentrale Lösung sinnvoll. Sie sorgt dafür, dass jeder Standort die richtigen Materialien erhält und die Kampagne zum vorgesehenen Zeitpunkt starten kann.

Du planst eine Retail-Kampagne mit Printprodukten?

Wir produzieren deine POS-Materialien, lagern sie ein, stellen individuelle Aktionspakete zusammen und versenden sie direkt an deine Filialen, Händler oder Außendienstmitarbeitenden.

Printmedien in Retail-Kampagnen

Du möchtest Printprodukte gezielt im Retail Marketing einsetzen? In unserem FAQ beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um POS-Materialien, Filialkampagnen, individuelle Aktionspakete und die Verbindung von Print und digitalen Maßnahmen.

Was gehört zum Retail Marketing?

Retail Marketing umfasst Maßnahmen, mit denen Händler und Marken Kunden rund um den Einkaufsprozess ansprechen. Dazu gehören unter anderem Werbung, Verkaufsförderung, Warenpräsentation, Filialkommunikation und Kundenbindung.

Welche Printprodukte eignen sich am POS?

Häufig eingesetzt werden Plakate, Aufkleber, Regalwobbler, Displays, Flyer, Broschüren, Preisetiketten, Kundenstopper und Schaufensterbeklebungen.

Was ist der Unterschied zwischen POS Marketing und Retail Marketing?

POS Marketing konzentriert sich vor allem auf Maßnahmen am konkreten Verkaufsort. Retail Marketing betrachtet den Einkaufsprozess umfassender und kann auch Kommunikation vor und nach dem Filialbesuch einschließen.

Können verschiedene Filialen unterschiedliche Pakete erhalten?

Ja. Aktionspakete können nach Filialgröße, Region, Sortiment, Sprache oder Verkaufsfläche zusammengestellt werden.

Lassen sich Printprodukte mit Onlinekampagnen verbinden?

Definitiv ja. QR-Codes, Gutscheincodes, individuelle Landingpages und digitale Gewinnspiele können Print und Online miteinander verbinden.